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Informationen zum Thema Amalgam

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Das manuelle Handling der MAP / CMD im täglichen Praxisalltag – Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen
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Herr Gert Groot Landeweer PT

Samstag, 13. Januar 2007, 09.00 - 17.00 Uhr

Von dem Amerikanischen Psychologen Abraham Maslow stammt die Aussage: „Wenn das einzige Werkzeug ein Hammer ist, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.“ Hiermit ist gemeint, dass der Behandler nur das erkennt, was er weiß oder beherrscht und dem Patienten innerhalb dieses Rahmens seine Therapie zukommen lässt – was sicher nicht immer die meist optimale Behandlung darstellt.

Dies trifft leider häufig auf die Behandlung der CranioMandibuläre Dysfunktion (CMD), eine doch häufig vorkommende Problematik in Ihrer zahnärztlichen Praxis, zu. Diese Patienten haben manifeste oder latente Symptome – Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Gelenkgeräusche – die durch einen geweblichen Defekt aus einer Kaumuskel- und/oder Kiefergelenkstruktur entstehen. Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung werden oft einseitig, nur aus der Disziplin betrachtet, wo der Patient sich gerade in Behandlung befindet. Fehl- und Überbehandlung führen bei dieser Patientengruppe leider schnell zu einer Chronifizierung. Deshalb müssen Grenzen klarer werden, individuelle Aspekte des Patienten brauchen mehr Beachtung. Sie als Zahnmedizinerin / Zahnmediziner sind im Allgemeinen eine erste Anlaufstelle für diese Patienten, was eine besondere Herausforderung für Sie und Ihre Praxis darstellt. Kompetenz und Menschlichkeit ist, verständlicherweise, gefragt.

In einem ganztägigen Kurs bekommen Sie Schritt für Schritt den Einblick in die „CMD-Welt“. Sie werden an dem Thema herangeführt und bekommen ein praxisnahes, leicht umsetzbares Konzept für Ihren persönlichen Praxisalltag geboten. Sie werden zuerst ein Verständnis für die CMD und ihre ätiologischen Hintergründe bekommen. Die Abgrenzung von leicht behandelbarer CMD zu anderen krankhaften Zuständen sowie zu schwer behandelbaren CMD ist an dieser Stelle bereits ein wichtiger Punkt. Danach bekommen Sie die Untersuchungstechniken, die für die allgemeine und spezielle Diagnostik benutzt werden, in praktischen Demonstrationen gezeigt. Der Nachmittag ist für die therapeutischen Maßnahmen reserviert. Zuerst bekommen Sie ein sequentielles Therapiekonzept, was Sie einfach in Ihrer Praxis umsetzen können, gezeigt. Am Ende des Tages werden wir uns mit komplementären Behandlungsmethoden beschäftigen, hier im Speziellen mit Manuellen und Kommunikativen Methoden. Sie erfahren, wann diese Methoden für Ihre CMD-Patienten sinnvoll eingesetzt werden können.

Zum Referenten
Gert Groot Landeweer PT, geb. 1960, Niederländischer Physiotherapeut, Osteopath, Upledger CranioSacral Therapeut. Geschäftsführender Gesellschafter und internationaler Lehrer des Upledger Institut Deutschland, Gründungsmitglied des Verbandes der Upledger CranioSacral Therapeutinnen Deutschland, ehemaliges Vorstandsmitglied der European Advisory Council.

Gert Groot Landeweer absolvierte das Hochschulstudium Physiotherapie in Enschede in den Niederlanden von 1979 bis 1983. Sein Interesse für ganzheitliche Therapieformen entwickelte er bereits in dieser Hochschulzeit. Fasziniert von den Möglichkeiten manueller Techniken, die er bereits in seiner Studienzeit durfte durch Fortbildungen in verschiedenen Bereichen der Manuellen Therapie kennen lernen, begann er unmittelbar nach seinem Studium mit der Weiterbildung zum Osteopathen.

Er beendete diese in 1988. Obwohl in den fünf Jahren deutlich wurde, wie viel Neues im Bereich der Händearbeit erlernbar war, fehlte ihm der tatsächlich holistische Aspekt. Zusammen mit einigen Kollegen, studierte er bereits während der Weiterbildungszeit die Bücher von Dr. John E. Upledger. Der entscheidende Wendepunkt in seiner beruflichen Laufbahn kam, als er den ersten Kurs für Upledger CranioSacraler Therapie in Bad Hersfeld (D) belegte. Gepackt von dem Mensch John Upledger, besuchte er in den kommenden Jahren weitere Kurse in den USA, sowie die Lehrerausbildung am Upledger Institut in Florida. In derselben Zeit (von 1988 bis 1991) nahm er in der Nähe von Flensburg (D) an einer psychotherapeutischen Weiterbildung in „Transaktions Analyse“ nach Eric Berne teil. Seit 1990 organisiert er Fortbildungen in CranioSacraler Therapie, Osteopathie und weitere komplementäre Behandlungsmethoden. Zuerst fand der Unterricht mit amerikanischen Lehrern statt, später unterrichtete er selber und fing an weitere Lehrer in der CranioSacralen Therapie-Methode auszubilden. Die offizielle Anerkennung zur Gründung des Upledger Institut Deutschland bekam er 1993 vom europäischen Upledger Institut. 1997 ergänzte Physiotherapeut und Osteopath René Assink (Lübeck) die Geschäftsführung des UID.

Sein Interesse für die Behandlung funktionsgestörter Patienten im Kausystem begann, als er 1984 von Dr. Wolfgang Drücke aus Lübeck angesprochen wurde auf die Möglichkeiten, die die Physiotherapie für diese Patientengruppe bereit halten würde. Bis 1986 erarbeitete er, zusammen mit seinem Kollegen Frank de Waard, die grundlegenden diagnostischen und therapeutischen Techniken. Seit 1986 wird das Konzept in Fortbildungen u.a. für Zahnärzten, Physiotherapeuten und Logopäden weitergegeben. Die zwanzigjährige Entwicklung führte zu einer Integration von vielen, lokalen und systemübergreifenden Aspekten. Die Zusammenarbeit mit Dr. Diether Reusch (Westerburg) und Physiotherapeutin Merle Melchers (Hamburg) haben das Gesamtkonzept ihre momentane Form verliehen.

Gert Groot Landeweer entwickelte neben der Kursreihe „Funktionsstörungen im Kauorgan – CranioMandibular Conept®“ die Kursreihen „Fascial Balancing®“ und „Kommunikation – Prozessbegleitung“. Er lebt mit Frau und Kindern in Freiburg i. Br. (D), wo er in eigener Privatpraxis für Physiotherapie als Behandler und Ausbilder tätig ist. Seine Referenten- und Lehrtätigkeit findet sowohl in der Bundesrepublik als auch im Ausland statt.

 

 


Herr Gert Groot Landeweer PT
Herr Gert Groot Landeweer PT

 

Veranstaltungsort:
Marienburger Bonotel
Bonner Straße 478-482
50968 Köln

Zimmerbuchung zum Sonderpreis bei Nennung von BNZ unter:
Fon 0221-37 02-146
Fax 0221-37 02-345
www.bonotel.de

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